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Über den Geschäftsführer

auf dem Bild sieht man den Geschäftsführer

Rolf Irtenkauf

„Gute Pflege beginnt mit Menschlichkeit.“

Als ich mich für den Pflegeberuf entschied, war mir eines besonders wichtig: Ich wollte einen Beruf ausüben, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Persönliche Erfahrungen haben mir schon früh gezeigt, wie wertvoll eine gute Pflege für Betroffene und ihre Angehörigen sein kann – und wie groß der Unterschied ist, wenn Menschen nicht nur versorgt, sondern mit Respekt, Geduld und echter Zuwendung begleitet werden.

Diese Erfahrungen haben meinen weiteren Lebensweg geprägt.

Nach meiner Ausbildung zur Pflegefachkraft sammelte ich über viele Jahre praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Pflege. Dabei durfte ich unzählige Menschen kennenlernen – mit ihren Geschichten, Sorgen und Hoffnungen. Diese Begegnungen haben mir immer wieder gezeigt, dass gute Pflege weit über medizinische Leistungen hinausgeht. Sie bedeutet Vertrauen, Zeit, Verantwortung und Menschlichkeit.

Mit diesem Anspruch entstand die Home Care – Pflege Zuhause GmbH.

Unser Ziel war von Anfang an klar: Menschen sollen trotz Pflegebedürftigkeit möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Das eigene Zuhause bedeutet Sicherheit, Erinnerungen und Lebensqualität. Mit unserem engagierten Team möchten wir dazu beitragen, dass genau das möglich bleibt.

Auch heute bin ich nicht nur Geschäftsführer, sondern arbeite weiterhin als Pflegefachkraft. Der direkte Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden sowie zu ihren Angehörigen ist mir wichtig. Nur wer den Pflegealltag selbst erlebt, versteht die Herausforderungen und kann Entscheidungen treffen, die den Menschen wirklich helfen.

Pflege darf keine Frage des Geldes sein

Ein Gedanke begleitet mich seit vielen Jahren:

Jeder Mensch soll die Unterstützung erhalten, die er braucht – unabhängig von seiner finanziellen Situation.

Deshalb ist es mir wichtig, Pflegeangebote zu schaffen, die fachlich hochwertig und gleichzeitig bezahlbar sind. Gute Pflege sollte selbstverständlich sein und nicht vom Geldbeutel abhängen.

Ein Herzensprojekt: „Gemeinsam auf dem Hof“

Aus dieser Überzeugung entstand auch unsere Tagespflege „Gemeinsam auf dem Hof“.

Ich wollte einen Ort schaffen, der sich bewusst von einer klassischen Einrichtung unterscheidet. Einen Ort, an dem ältere Menschen Gemeinschaft erleben, zur Ruhe kommen und Freude am Alltag finden.

Auf unserem Hof begegnen unsere Gäste Alpakas, Pferden, Hunden und der Natur. Viele erleben hier Momente, die Erinnerungen wecken, Gespräche entstehen lassen und einfach guttun. Gerade Menschen mit Demenz reagieren oft erstaunlich positiv auf Tiere, vertraute Abläufe und die ruhige Atmosphäre.

Wenn Gäste am Ende des Tages lächelnd nach Hause fahren und Angehörige berichten, wie gut ihnen der Tag getan hat, bestätigt mich das in unserem Weg.

Verantwortung bedeutet Vorbild sein

Ein Unternehmen besteht nicht nur aus Gebäuden oder Fahrzeugen, sondern vor allem aus den Menschen, die täglich ihr Bestes geben.

Ich bin dankbar für ein engagiertes Team, das unsere Werte mitträgt und unsere Kundinnen und Kunden jeden Tag mit Kompetenz und Herz begleitet.

Für mich gehören Qualität, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und gegenseitiger Respekt zu den wichtigsten Grundlagen unserer Arbeit. Nur so entsteht das Vertrauen, das in der Pflege unverzichtbar ist.

Mein persönlicher Leitsatz

„Pflege bedeutet für mich, Menschen mit Würde zu begleiten, ihre Selbstständigkeit zu fördern und ihnen jeden Tag das Gefühl zu geben, dass sie nicht allein sind.“

Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

Rolf Irtenkauf

Geschäftsführer und Pflegefachkraft

Home Care – Pflege Zuhause GmbH

Unternehmensgeschichte

Manchmal muss man neue Wege gehen, um Menschen besser helfen zu können.

Dieser Gedanke begleitet die Home Care – Pflege Zuhause GmbH seit ihrer Gründung im Jahr 1994.

Viele Entwicklungen unseres Unternehmens entstanden nicht, weil sie gerade modern waren oder einem Trend folgten. Sie entstanden aus der Überzeugung, dass Pflege sich immer an den Menschen orientieren muss – nicht an starren Strukturen oder organisatorischen Grenzen.

Neue Wege zu gehen bedeutet für uns nicht, Bewährtes infrage zu stellen. Es bedeutet, den Mut zu haben, Pflege immer wieder aus der Sicht der Menschen zu betrachten, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Aus dieser Haltung sind viele Entscheidungen entstanden, die damals ungewöhnlich waren und heute einen festen Bestandteil unserer Arbeit bilden.

Pflege beginnt mit Überzeugung

Der Weg zur Gründung unseres Unternehmens begann viele Jahre früher.

Rolf Irtenkauf arbeitete zunächst als Rettungsassistent. In dieser Zeit begegnete er täglich Menschen in Ausnahmesituationen. Es waren Begegnungen, die zeigten, wie wichtig schnelle Hilfe, fachliche Kompetenz und menschliche Nähe sein können. Gleichzeitig entstand der Wunsch, Menschen nicht nur in akuten Notfällen zu begleiten, sondern sie langfristig auf ihrem Lebensweg zu unterstützen.

Diese Überzeugung führte zur Ausbildung zum Krankenpfleger, die von 1988 bis 1991 im Psychiatrischen Krankenhaus Winnenden sowie im Krankenhaus Backnang absolviert wurde.

Anschließend folgten mehrere Jahre auf den Intensivstationen des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart und später der Klinik am Eichert in Göppingen.

Die Arbeit auf Intensivstationen war fachlich anspruchsvoll und prägte den Blick auf den Menschen nachhaltig. Moderne Medizin konnte Leben retten, Krankheiten behandeln und Krisen bewältigen. Doch nach der Entlassung begann für viele Patientinnen und Patienten eine neue Herausforderung. Sie mussten ihren Alltag zu Hause bewältigen, oft mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen und nur wenigen Unterstützungsangeboten.

Diese Erfahrungen führten zu einer entscheidenden Erkenntnis: Gute Pflege endet nicht an der Krankenhauspforte. Sie beginnt dort, wo Menschen ihren Alltag leben – in ihrem eigenen Zuhause.

Pflege braucht Freiheit

Aus dieser Überzeugung entstand im Jahr 1994 die Home Care – Pflege Zuhause GmbH.

Damals war dieser Schritt alles andere als selbstverständlich. Private ambulante Pflegedienste gab es in Deutschland nur sehr wenige. Die ambulante Versorgung wurde überwiegend von kirchlichen Sozialstationen übernommen, und die gesetzliche Pflegeversicherung war noch nicht eingeführt.

Dennoch war die Entscheidung bewusst getroffen.

Nicht der Wunsch nach Selbstständigkeit stand im Vordergrund, sondern die Vorstellung von einer anderen Art der ambulanten Pflege.

Pflege sollte sich nicht nach Dienstplänen oder organisatorischen Vorgaben richten, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen.

Wenn Hilfe am Abend benötigt wurde, sollte sie auch am Abend möglich sein. Wenn sich eine Situation kurzfristig veränderte, mussten schnelle und unbürokratische Lösungen gefunden werden. Angehörige sollten einen Ansprechpartner haben, der zuhört, mitdenkt und gemeinsam nach praktikablen Wegen sucht.

Diese Haltung war damals ungewöhnlich.

Sie ist bis heute das Fundament unseres Unternehmens.

Viele der Werte, die Home Care seit mehr als drei Jahrzehnten prägen, entstanden bereits in dieser Anfangszeit: kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien, persönliche Erreichbarkeit und der feste Wille, für Menschen da zu sein, wenn sie Unterstützung benötigen.

Pflege darf Freude machen

Mit den Jahren entstand eine weitere Überzeugung.

Pflege bedeutet nicht nur Versorgung.

Menschen brauchen Gemeinschaft, Abwechslung, Gespräche, Freude und das Gefühl, weiterhin Teil des Lebens zu sein.

Deshalb eröffnete Home Care bereits im Jahr 2006 eine eigenständige Tagespflege – zu einer Zeit, als die meisten Tagespflegen noch unmittelbar an Pflegeheime angegliedert waren.

Auch hier stand nicht die Einrichtung im Mittelpunkt, sondern der Mensch.

Die Tagespflege sollte ein Ort sein, an den ältere Menschen gerne kommen. Ein Ort mit Zeit für Gespräche, gemeinsames Essen, Bewegung, Erinnerungen und Begegnungen.

Doch mit den Jahren wuchs eine neue Idee.

Warum sollte Tagespflege ausschließlich in einem Gebäude stattfinden?

Warum nicht dort, wo Leben stattfindet?

Die Antwort ergab sich auf ganz natürliche Weise.

Die Mutter der Betreiberin der Hanik-Ranch war selbst Gast unserer Tagespflege. Durch den persönlichen Kontakt entstand Vertrauen und schließlich die Möglichkeit, das ehemalige Bauernhaus auf dem Hof anzumieten.

Im Jahr 2025 wurde aus dieser Idee Wirklichkeit.

Die Tagespflege zog auf den Bauernhof.

Dort entstand kein klassischer Pflegebetrieb, sondern ein Ort, an dem Natur, Tiere und Gemeinschaft ganz selbstverständlich zum Alltag gehören.

Die Alpakas wurden dabei schnell zu einem besonderen Bestandteil unseres Konzeptes. Ihre ruhige und neugierige Art schafft Nähe, ohne Worte zu benötigen. Sie vermitteln Gelassenheit, wecken Erinnerungen und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Auch Pferde, Hunde und das Leben auf dem Hof tragen dazu bei, dass viele Gäste wieder Freude an kleinen Dingen entdecken.

Heute erleben unsere Gäste keinen künstlich gestalteten Alltag, sondern einen Ort voller Leben.

Viele beteiligen sich gerne an kleinen Tätigkeiten, genießen Spaziergänge über den Hof oder beobachten einfach das Geschehen. Jeder entscheidet selbst, was ihm guttut.

Genau darin sehen wir den Unterschied.

Wir möchten Menschen nicht beschäftigen.

Wir möchten ihnen das Gefühl geben, dazuzugehören.

Unser Weg geht weiter

Seit der Gründung unseres Unternehmens stellen wir uns bei jeder neuen Idee dieselbe Frage:

Hilft es den Menschen?

Wenn die Antwort „Ja“ lautet, sind wir bereit, neue Wege zu gehen.

Deshalb versuchen wir bis heute, Pflege und Betreuung für möglichst viele Menschen bezahlbar zu halten und die Leistungen der Pflegeversicherung so zu nutzen, dass hohe private Zuzahlungen möglichst vermieden werden.

Deshalb richten wir unseren Blick nicht nur auf den pflegebedürftigen Menschen, sondern auch auf die Angehörigen, die täglich Verantwortung übernehmen und häufig an ihre Belastungsgrenzen gelangen.

Und deshalb legen wir besonderen Wert auf ein familiäres Miteinander – mit kurzen Entscheidungswegen, wenig Bürokratie und Mitarbeitenden, die mit Freundlichkeit, Kompetenz und Herz bei der Sache sind.

Unsere Geschichte ist deshalb nicht nur die Geschichte eines Unternehmens.

Sie ist die Geschichte der Überzeugung, dass gute Pflege immer beim Menschen beginnt.

Und sie ist die Geschichte eines Weges, der auch in Zukunft offen bleibt für neue Ideen – immer mit dem Ziel, Menschen ein würdevolles, selbstbestimmtes und erfülltes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

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